Powerstation von DJI

Ich möchte euch die DJI Power Station Power 1000 Mini mit 1008 Wh vorstellen.
Schon seit längerer Zeit spielte ich mit dem Gedanken, mir eine solche Power Station anzuschaffen. Wie viele andere Modellflieger habe ich früher auf dem Flugplatz zum Laden meiner Akkus ausrangierte Akkus verwendet. Oft kam dabei beispielsweise ein 6S-LiPo-Akku zum Einsatz, den ich über einen XT60-Stecker an mein Ladegerät angeschlossen habe.
Das funktionierte zwar immer zuverlässig, hatte jedoch einen entscheidenden Nachteil: Nach einer Akkuladung war die Energiequelle meist selbst schon nahezu leer.
Später überlegte ich mir, einen 14.000er oder sogar 17.000er Akku anzuschaffen. Allerdings sind solche Akkus nicht gerade günstig. Zwar lässt sich damit vieles laden, wirklich komfortabel ist diese Lösung jedoch nicht. Als ich dann die DJI Power Station entdeckt habe, waren meine Überlegungen auf einen Schlag erledigt. Diese Station vereint praktisch alles, was ich auf dem Flugplatz benötige. Von verschiedenen Anschlussmöglichkeiten über eine hohe Kapazität bis hin zur einfachen Handhabung bietet sie ein rundum gelungenes Gesamtpaket. Auf die technischen Details möchte ich hier nicht näher eingehen, denn im Internet findet man bereits zahlreiche Testberichte und Bewertungen. Und was soll ich sagen: Die meisten davon fallen durchweg positiv aus.


Ich habe die DJI Power Station inzwischen mit verschiedenen Ladegeräten getestet. Darunter waren Geräte mit USB-C-Anschluss, aber auch klassische 230-Volt-Ladegeräte mit den bekannten Netzkabeln, die viele als „Rasierapparat-Kabel“ kennen (ich glaube, die Bezeichnung dafür ist C7).
Besonders positiv überrascht hat mich die Kombination mit dem SKYRC B6neo2. Über USB-C kann ich damit einen 6S-Akku mit 3300 mAh bereits mit bis zu 3,5 A laden. Darüber hinaus habe ich noch weitere Möglichkeiten entdeckt, die Power Station zum Laden von Flugakkus zu nutzen.
DJI bietet hierfür sogar ein spezielles Zubehör an: das DJI Power Mavic 4 / Matrice 4D Serie Schnellladekabel (Produktlink).
Mit diesem Kabel kann ich denselben 6S-3300-mAh-Akku sogar mit bis zu 5,5 A laden, was ich wirklich beeindruckend finde. Natürlich wäre das problemlos möglich, allerdings nutze ich diese Ladeleistung in der Praxis selten. Ich lade meine Akkus in der Regel mit 1C, also bei einem 3300-mAh-Akku mit rund 3,3 A. Das schont die Akkus und reicht für meinen Einsatzzweck vollkommen aus.


Das Wichtigste auf einen Blick Kompakt & Mobil:
Sie wiegt nur 11,5 kg

und ist etwa halb so gross wie das Standardmodell DJI Power 1000, womit sie die derzeit mobilste 1-kWh-Station des Herstellers ist.


Langlebiger Akku:
Ausgestattet mit sicheren
LiFePO4-Zellen
(Lithium-Eisenphosphat), die für über 4'000 Ladezyklen
ausgelegt sind, bevor die Kapazität unter 80 % fällt.


Schnelles Aufladen:
Am Stromnetz lässt sie sich in nur 58 Minuten auf 80 %
und in rund 75 Minuten komplett aufladen.


All-in-One integriert:
Im Gegensatz zu älteren Modellen sind ein 400-W-MPPT-Solarregler
für den direkten Anschluss von Solarpanels sowie ein 400-W-Kfz-Ladebooster
für schnelles Laden im Auto bereits fest verbaut.


Praktische Extras:
Sie verfügt über ein integriertes, ausziehbares 100-W-USB-C-Kabel
eine eingebaute Camping-LED-Leuchte und unterstützt eine USV-Funktion
(unterbrechungsfreie Stromversorgung mit 0,01 Sekunden Umschaltzeit)

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